Blitzschutz – Eine Handlungsempfehlung für organisatorische Schutzmaßnahmen vor der Gefahr von Blitzeinschlägen von Besuchern kleiner Open-Air Veranstaltungen
Wissenschaftlicher Artikel

Zusammenfassung
Ziel – Mithilfe der verwendeten Methodik können wissenschaftlich fundierte Aussagen getroffen werden, wie Veranstalter kleiner Open-Air Veranstaltungen ihre Besucher optimal vor der Gefahr von Blitzeinwirkung schützen können.
Design/Methodik – Es wurden acht Experteninterviews geführt. Diese wurden im Anschluss mithilfe von inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.
Ergebnisse – Es kann festgestellt werden, dass der Veranstalter bereits vor der Veranstaltung ein wirksames Schutzkonzept erstellen muss. Dazu gehören unter anderem die Risikoanalyse, Entscheidungskriterien, Auswahl der geeigneten Kommunikationsmittel und -methoden, sowie die Bereitstellung von Schutzorten. Ebenfalls muss vom Veranstalter sichergestellt werden, dass die rechtzeitige Einleitung von geeigneten Maßnahmen möglich sind.
Limitationen und Forschungsimplikationen – Methodisch ist eine zirkuläre Datenerhebung bis zur theoretischen Sättigung zu empfehlen. Dies konnte aufgrund arbeitsökonomischer Gesichtspunkte nicht bewerkstelligt werden. Aufgrund der Expertenaussagen wurden das akzeptierbare Restrisiko und die Frage nach den rechtlichen Vorgaben für die Dimensionierung von Maßnahmen für zukünftige Forschungsarbeiten identifiziert.
Relevanz der Studie – Mithilfe dieser Arbeit konnten die wichtigen Bestandteile des Blitzschutzes unter dem Gesichtspunkt von kleinen Open-Air Veranstaltungen identifiziert werden. Die erlangten Erkenntnisse bilden die Grundlage zur Erstellung eines Leitfadens, der Veranstalter bei der Planung ihres Events unterstützt.
Schlagworte
Veranstaltungssicherheit
Blitzschutz
Veranstaltungstechnik
Open-Air
Blitzschutz
Veranstaltungstechnik
Open-Air
Umfang
8 S.
Link zur Veröffentlichung
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